Vom 25. Juli bis zum 2. August 2026 fand die 56. Sächsische Chor- und Instrumentalwoche statt und schloss erfolgreich mit den Konzerten am 1. August in der Marienkirche Gersdorf und am 2. August in der Stadtkirche Mylau ab.

Auch in diesem Sommer folgten fasst 100 MusikerInnen der Einladung zur Sächsischen Chor- und Instrumentalwoche nach Hohenstein-Ernstthal. Alle erlebten eine intensive, sommerliche Woche mit vollen Tagesplänen und langen Abenden auf dem freizügigen Gelände des Bethlehemstifts. Angefangen mit Gymnastik und einer Andacht starteten die Tage in die Proben an Vor- und Nachmittag sowie an den Abenden. Die gute Versorgung durch das Bethelhemstift stellte dabei das leibliche Wohl aller sicher und sorgte insbesondere mit dem reichhaltigen Abendbuffet immer wieder für freudige Überraschung. Neben diesen täglichen Abläufen bildeten die musikalische Mitwirkung vieler zu den Gottesdienstan am 26. Juli in den Gemeinden Hohenstein-Ernstthal und Gersdorf, der Bunte Abend, die Haupt- und Generalproben und natürlich die beiden Konzerte Höhepunkte, an die sich alle Teilnehmer sehr gut erinnern werden! 

Die zweistündigen Konzerte begeisterten das Publikum gleich zu Beginn mit dem Te Deum von Johann Gottlieb Naumann, einem der bedeutendsten und vielseitigsten Kompononisten des späten 18. Jahrhunderts. Hier vereinten sich Chor und Orchester unter dem Dirigat von Prof. Georg Christoph Sandmann zu einem Ensemble. Gemäß der Tradition der Woche wurde der Chor durch Orchestermusiker, die in dem Stück nicht besetzt waren, verstärkt. Anschließend dirigierte KMD Katharina Reibiger den Chor, der vier a-cappella Werke sang. Bei Knut Nystedt's Vertonung des 158. Psalms - Lobet den Herrn verstärkten die jüngsten Teilnehmer der Woche den Sopran. Weiterhin erklangen Herr auf dich traue ich von Heinrich Schütz, Jauchzet dem Herrn alle Welt (op. 69.2) von Felix Mendelssohn Bartholdy und Laudate dominum von Urmas Sisask. Nach der Pause führten die über 50 Instrumentalisten des Orchesters angeleitet von Prof. Georg Christoph Sandmann die Sinfonie Nr. 5 von Piotr Iljitsch Tschaikowsky auf. Dafür dankte das Publikum schließlich mit langem und lauten Applaus.

Beide Konzerte wurden von ca. 450 Zuhörern besucht. Viele, die der SCIW seit Jahren treu sind, haben die Termine fest in ihre Kalender eingetragen und freuen sich darauf, in ihren Gemeinden solche Aufführungen erleben zu dürfen. Wir wollen auch deshalb die Tradition lange beibehalten und damit in der Region musikalische Höhepunkte in die Sommerzeit setzen.

Die Sächsische Chor- und Instrumentalwoche ist eine Veranstaltung des Kirchenchorwerks der evangelischen Landeskirche Sachsen und sie wird gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.

Sächsische Chor- und Instrumentalwoche (c) 2026